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Treppenhausreinigung

Das Treppenhaus ist die Fläche, die allen gehört und für die sich niemand zuständig fühlt. Eine feste Reinigung nimmt das Thema aus der Eigentümerversammlung heraus.

Was ist Treppenhausreinigung?

Treppenhausreinigung umfasst üblicherweise Treppenläufe, Podeste, Hauseingang, Handläufe, Briefkastenanlage und Kellergänge in festem Turnus. Sie ist die gebräuchlichste Form der wiederkehrenden Reinigung in Wohnanlagen und ersetzt den Kehrplan unter den Bewohnern. Für Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften sind die Kosten in der Regel über die Betriebskostenabrechnung umlagefähig.

Was gehört üblicherweise dazu?

Der Umfang unten ist der branchenübliche Rahmen. Verbindlich ist, was im Leistungsverzeichnis eines Objekts steht.

Treppen und Podeste

Feucht gereinigt, auf den Belag abgestimmt.

Hauseingang

Eingangstür, Glasflächen im Handbereich, Sauberlaufzone.

Handläufe und Geländer

Handbereich, wo täglich angefasst wird.

Briefkasten und Klingelanlage

Sichtflächen, Spuren, Aufkleberreste.

Kellergänge

In der Regel in größerem Abstand als die Wohngeschosse.

Üblich bei: Hausverwaltungen, Eigentümergemeinschaften, Vermieter, Wohnungsgesellschaften

FAQ

Häufige Fragen zur Treppenhausreinigung

Ersetzt die Treppenhausreinigung den Kehrplan der Hausgemeinschaft?

In der Regel ja. Wird die Reinigung vergeben, entfällt die Kehrpflicht der Bewohner, sobald die Teilungserklärung oder der Mietvertrag das zulässt. Die Kosten sind üblicherweise über die Betriebskostenabrechnung umlagefähig. Für Hausverwaltungen ist das der häufigste Grund, die Reinigung überhaupt zu vergeben.

Wie oft wird ein Treppenhaus gereinigt?

Wöchentlich ist der übliche Turnus in Mehrfamilienhäusern. In Anlagen mit vielen Parteien, Aufzug oder Publikumsverkehr kann häufiger sinnvoll sein, in kleinen Häusern seltener. Kellergänge, Waschküche und Nebenflächen laufen meist in größerem Abstand mit, etwa monatlich — welcher Bereich in welchem Abstand, hält das Leistungsverzeichnis fest.

Gehören Fenster im Treppenhaus dazu?

Fensterflächen im Treppenhaus laufen üblicherweise nicht im wöchentlichen Turnus mit, sondern in eigenem Abstand — oft zwei- bis viermal im Jahr. Der Grund ist praktischer Natur: Sie brauchen anderes Gerät, mehr Zeit und bei hohen Treppenhäusern eine eigene Lösung für die Erreichbarkeit der oberen Flächen.